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Produkttest – Invictus Necesse Pad

Hallo Ihr Lieben,

Das ist ein gemeinsamer Produkttest von mir und Katharina.

Wir haben beide die Möglichkeit gehabt, dass Invictus Pad zu testen auf unseren Pferden und berichten hier mal über unsere Erfahrungen

Minnie und ich konnten das Invictus Pad zuerst testen. Hier mal ein großes Dankeschön an Invictus Equestrian, die uns das Pad zur Verfügung gestellt haben und auch für einen unglaublich guten Support. Das erlebt man heutzutage nicht mehr so oft, aber wir haben uns so gut bei dieser Firma aufgehoben gefühlt, dass wir das hier gern mal positiv hervorheben möchten. Auch die Arbeit mit Bloggern und Influencern unterstützt die Firma wirklich toll und davon profitiert auch ihr, denn desto mehr Erfahrungen zusammen kommen, desto besser kann man sich ein Bild machen.

Zuallererst mal ein paar Worte zur Funktion des Pads:

Mich hat das Pad vor allem interessiert, da die Minnie sich schon immer nicht so gut aussitzen lässt. Mittlerweile geht es, aber als ich sie 4jährig gekauft habe, ging es gar nicht. Das erste Jahr, haben wir sie im Trab eigentlich überhaupt nicht ausgesessen. Danach haben wir immer mal wieder kurze Sequenzen eingebaut, in denen wir es probiert haben und es wurde auch immer besser. Dennoch waren Tage dabei, an denen sie einen nicht Platz nehmen ließ. Die wurden immer weniger und immer seltener, aber es kam vor.  Idee war also, das Pad zu testen um zu sehen, ob ihr das so vielleicht angenehmer ist.

Ich habe das Pad so ungefähr 3 Wochen getestet. Die Minnie wird maximal 4x die Woche gearbeitet. Zusätzlich gehen wir noch ausreiten, Longe und Spazieren sind für das Pad ja nicht relevant.

Ich habe das Pad also zwischen Sattel und Schabracke gelegt und muss zu allererst mal sagen, dass es richtig gut liegt. Es fällt kaum auf und es rutscht nicht einen Millimeter, das ist wirklich toll. Beim ersten Reiten merkte ich direkt, dass die Minnie nicht so wirklich losließ. Ich weiß, dass mein Pferd nicht so gut mit Veränderungen umgehen kann, also gab ich beim ersten Mal nicht soviel da drauf. Aber auch die anderen Male hatte ich dieses Gefühl wieder. Sie lief nicht mega schlecht, aber man merkte irgendwie, dass etwas anders war. Nach ein paar Wochen nahm ich das Pad also wieder ab und ritt mit Minnie ins Training und was soll ich sagen: Ein Traum!!!

Mein Pferd war lockerer denn je und ließ sich toll sitzen und reiten.

Da das natürlich einfach hätte an dem Tag liegen können, habe das auch wieder eine Weile getestet, aber es hat sich bestätigt. So gesehen war das Pad für uns super, denn es hat gezeigt, dass wir es nicht brauchen. Vielleicht auch der Minnie.   🙂

Laut Invictus Equestrian ist mein Pferd wohl eines der wenigen Pferde, dass eine weiche Sattelunterlage einer harten bevorzugt.

Auch in Ordnung

Aus diesem Grund habe ich das Pad an meine liebe Katharina geschickt, damit Nescio und sie es testen können und den Bericht dazu könnt ihr jetzt hier lesen:

Korrekturpads…die gibt es im Reitsportfachgeschäft wie Sand am Meer. Nur warum braucht man eigentlich ein Korrketurpad und wenn welches? Wäre eine Sattelanpassung vielleicht effektiver?

Fragen über Fragen…

Aber warum stand dieses Thema überhaupt im Raum? Nescio war beim Reiten nicht mehr 100%ig im Rücken, in engen Wendungen drückte er ihn sogar leicht weg. Zuerst kam natürlich der Tierarzt, um körperliche Ursachen auszuschließen, dann kam noch der Chiropraktiker um Blockaden ebenfalls auszuschließen. Aber das Problem blieb. Lag es vielleicht doch am Sattel- obwohl dieser gut lag?

Mit wem teilt man solche Probleme? Richtig, ich sprach mit meinen Reitmädels. Zuerst diskutierten wir die vorhandenen Möglichkeiten. Mein dickes Lammfellpad wollte ich nicht unter meinen Dressursattel legen, da dieser dann vorne viel zu eng in der Kammer wäre. Außerdem fühle ich mich mit dicken Pads immer kilometerweit über dem Pferd. Es sollte also etwas dünnes sein…Nici hatte gerade das Invictus Pad zur Verfügung gestellt bekommen und nach Rücksprache mit Invictus Equestrian, durfte ich dieses ebenfalls testen. Ich hatte schon viel darüber gelesen und war neugierig über dieses „Wunderpad“, obwohl Minnie damit nicht so gut zurecht kam bzw. es nicht benötigte.

Ein paar Tage später kam dann ein Paket mit besten Grüßen von der lieben Nici an. Als ich dieses nun in den Händen hielt gefiel mir der erste Eindruck sehr. Es war nicht zu dick, es fühlte sich vom Material her gut an, aber ich fragte mich: Wie kann ein so dünnes Pad stoßabsorbierend sein? Wie sollte das funktionieren?

Also packte ich das Pad ein und fuhr gespannt zum Stall. Wie Nici schon sagte, legte ich es auch zwischen Sattel und Schabracke.

Die Oberfläche begeisterte mich sofort, alles blieb so liegen, nichts verrutschte. Auch Nescio wirkte bereits beim Satteln entspannter- Zufall? Ich machte ihn wie gewohnt fertig und ging zum Reitplatz. Dort ritt gerade auch eine Stallkollegin, die ich fachlich sehr schätze. Diese weihte ich in unsere Problematik ein, während ich, wie gewohnt, meine zwei Schrittrunden führte. Dann kam der Moment des Aufsteigens. Es war verblüffend! Ein Tag zuvor noch drückte Nescio in den ersten Schritten den Rücken weg, und nun? NICHTS! Er lief ganz entspannt los, hatte ein zufriedenes Gesicht und war auch sonst ganz relaxed. Die nächsten Runden liefen genauso entspannt ab. Ich war begeistert. Auch in engen Wendungen wich er nicht mehr mit der Hinterhand aus. Auch meiner Stallkollegin fiel die Veränderung sofort auf. Konnte das nur von dem Pad kommen? So ganz konnte ich es nicht glauben- Wie sollte so ein dünnes Pad eine solche Veränderung verursachen? Um einen Zufall auszuschließen ritt ich die nächsten Tage mit dem Pad. Nescio lief von mal zu mal immer besser, selbst der Raumgriff verbesserte sich wieder. Ich war wirklich positiv überrascht und wollte den ultimativen Test: nach ein paar Wochen mit Pad, ließ ich es nun einfach weg! Was dann passierte war unglaublich- Nescio lief wieder „fühliger“ im Rücken, wich in engen Wendungen aus und lief nicht so locker über den Rücken.

Mein Fazit: Das Invictus-Pad ist beeindruckend! Wie man solch eine feine Technologie in so ein feines, dünnes Pad bekommt, ist mir bis heute ein Rätsel! Aber es funktioniert tatsächlich. Nescio ist mit seinem Kissings Spines im Rücken und seinem Alter sicher kein einfaches Pferd, aber dieses Pad hat mich im Langzeittest restlos begeistert. Ich bin so froh, dass Nici und Invictus Equestrian mir die Möglichkeit gegeben haben dieses Pad zu testen. Warum es bei Nescio diesen positiven Effekt hat und bei Minnie nicht, kann ich leider nicht beurteilen. Vielleicht mag Minnie tatsächlich das Material nicht. Denn Nescio ist auch was das Thema Sattel angeht, ein sehr unkomplizierter Typ- vielleicht liegt es daran.

Nescio mit dem Invictus Necesse Pad

 

http://invictus-equestrian.de/produkte/invictus-necesse-pad.html

 

Nun habt ihr also ein Pro und ein Contra Bericht und was hilft euch das? Ihr müsst es wohl einfach ausprobieren, denn jedes Pferd ist anders. Invictus Equestrian bietet die Möglichkeit die Pads zum Testen zu bekommen, probiert es einfach auch. Es lohnt sich!

Eure Katharina und Nici

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